Über diese Reise
Reiseverlauf
1. Ankunft in Guatemala Stadt
Willkommen in Guatemala! Nach der Ankunft am internationalen Flughafen La Aurora werden Sie nach der Pass- und Zollkontrolle am Ausgang des Flughafens erwartet. Im Anschluss erfolgt der Transfer zum Stadthotel. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.
2. Guatemala City Stadtrundfahrt – Antigua
Heute erwartet Sie Ihr Reiseleiter um 09:00 Uhr in der Lobby des Hotels. Während des Vormittags haben Sie Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Metropole Guatemala-Stadt zu verschaffen. Zunächst geht es zur Plaza Central, dem Hauptplatz der Stadt im historischen Zentrum, mit dem Nationalpalast (Palacio Nacional) und der Kathedrale (Catedral Metropolitana). Um Ihnen einen ersten Überblick der Geschichte des Landes zu vermitteln, besuchen Sie ein bedeutendes Museum für Mayakunst, das Museo Popol Vuh, welches eine umfassende Sammlung von Ausstellungsstücken der präkolumbianen Maya-Zeit aus ganz Guatemala beherbergt.
Anschließend Fahrt durch das panoramareiche guatemaltekische Hochland ins Panchoy Tal nach Antigua Guatemala.
3. Antigua Stadtführung – Panajachel am Atitlán See
Der heutige Tag führt Sie durch eine der historisch bedeutsamsten wie auch architektonisch einmaligsten Städte nicht nur Guatemalas, sondern ganz Zentralamerikas. Antigua Guatemala ist eine der ältesten Städte aller Amerikas und frühere koloniale Hauptstadt ganz Zentralamerikas. 1543 gegründet und 1773 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört, wurde sie schließlich 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt! Eine Stadtwanderung zu Fuß führt Sie durch die bunte Altstadt mit ihrer barocken Kolonialarchitektur bis hin zum quirligen Hauptplatz mit dem Brunnen Fuente de las Sirenas, wo sich die Kathedrale und die Stadtverwaltung befinden. Über die ganze Stadt verstreut findet man zahlreiche Klöster, Kirchen und Konvente. Einige dieser Ruinen wurden restauriert, manche in Hotels umgewandelt, der Großteil wurde jedoch aus Geldmangel als Ruinen belassen.
Guatemala ist weltbekannt für die hohe Qualität des dort angebauten Kaffees, da darf der Besuch einer Kaffee-Finca nicht fehlen.
Danach fahren Sie durch das Hochland bis zum Atitlán See. Von Aldous Huxley wurde dieser See als der schönste See Lateinamerikas bezeichnet. Fruchtbare Hügel und drei mächtige Vulkane verleihen dem See eine märchenhafte Atmosphäre. Diese können Sie bei einem Abendbummel am See und im farbenprächtigen und belebten Ort Panajachel geniessen.
4. Bootsausflug Santiago & Besuch Santa Catarina Palopo und San Antonio Palopo
Privater Bootsausflug nach Santiago Atitlan, eines der zwölf Dörfer, die den See umgeben und in dem Sie trotz Tourismus das alltägliche Leben auf den Straßen und Märkten noch deutlich spüren können. Santiago ist berühmt für Maximon, einen synkretistischen Heiligen, der von einer lokalen Bruderschaft betreut wird. Rückkehr per Boot nach Panajachel und Besuch der für die Textilherstellung bekannten indigenen Dörfer Santa Catarina Palopo und San Antonio Palopo.
5. Atitlan-See – Marktbesuch Chichicastenango – Quetzaltenango
Fahrt ins etwa 145 km von Guatemala-Stadt entfernte, auf 2.080 m Höhe liegende Chichicastenango. Das traditionsreiche Hochlanddorf beeindruckt vor allem durch die Kirche Iglesia de Santo Tomás, die auf den Fundamenten eines Maya-Tempels errichtet wurde, den mystischen Maya-Altar Pascual Abaj sowie den eindrucksvollen Friedhof mit seinen bunt bemalten Gräbern. Hier können Sie die indigene Bevölkerung bei ihren religiösen Praktiken, einer Mischung aus Katholizismus und altem Mayaglauben, beobachten. In Chichicastenango wurde zudem das bedeutende Maya-Dokument Popol Vuh entdeckt. Hauptanziehungspunkt ist jedoch der farbenprächtige Markt, der jeden Donnerstag und Sonntag stattfindet und eine große Auswahl an Textilien, Masken und Kunsthandwerk bietet. Am Nachmittag besuchen Sie San Andres Xecul mit der leuchtend gelben Kirche Iglesia de San Andrés Apostol, bevor es weiter nach Quetzaltenango geht.
6. Chichicastenango - Almolonga - Zunil - San Francisco El Alto - Guatemala-Stadt
Besuch der malerisch von Kaffee-, Bananen- und Gemüseplantagen umgebenen Hochlanddörfer Almolonga und Zunil. Zu sehen sind weiterhin die farbenfrohen Webarbeiten der Trachten, die von den einheimischen Frauen getragen werden. Anschließend Weiterfahrt nach San Francisco El Alto, wo freitags einer der größten und authentischsten Märkte des Landes besucht werden kann. Vor Ort genießen Sie einen beeindruckenden Panoramablick, der bis zum rund 17 km entfernten Quetzaltenango und zu den dahinter gelegenen Vulkanen Santa Maria und Chicabal reicht. Nachmittags Fahrt durch das beeindruckende Hochlandpanorama zurück in Richtung Guatemala-Stadt.
7. Tagesausflug nach Tikal
Heute werden Sie zeitig vom Hotel abgeholt, um einen frühen Flug von Guatemala-Stadt nach Flores (nicht inklusive) zu nehmen. Der heutige Tag ist der Besichtigung der Mayastätte Tikal inmitten des Dschungels von Guatemala gewidmet. Das einstige Stadtgebiet soll eine Fläche von ca. 125 qkm umfasst haben, allein auf dem heutigen Ausgrabungsgebiet von 16 qkm finden sich über 3.000 Strukturen! Führung durch die interessantesten Teile der Anlage, wie Nord- und Zentralakropolis, Zentralplatz, Tempel IV und Mundo Perdido, inklusive Besuch des Morley-Museums. Mittagessen vor Ort. Am Nachmittag Rückfahrt nach Flores und Inselrundgang.
8. Santa Elena - Rio Dulce - Castillo San Felipe - Livingston
Fahrt von Flores durch das tropische Tiefland nach Río Dulce. Von hier aus Bootsfahrt auf dem Fluss mit Besuch des historischen Castillo de San Felipe de Lara, das den Zugang zum Izabal-See bewacht. Anschließend Weiterfahrt per Boot durch die eindrucksvolle Schlucht mit dichtem Dschungel und reicher Vogelwelt bis nach Livingston, dem kulturellen Zentrum der Garífuna, einer afro-karibischen Kultur die aufgrund ihrer außergewöhnlichen kulturellen Identität als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde.
9. Livingston - Rio Dulce - Mayastätte Quirigua - Copan
Bootsfahrt zurück nach Río Dulce. Von dort Fahrt zur archäologischen Stätte Quirigua, die heute inmitten ausgedehnter Bananenplantagen liegt. Die kleine, aber historisch bedeutende Anlage zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und ist berühmt für ihre monumentalen Stelen aus braunem Sandstein sowie die sogenannten Zoomorphen, gewaltige, rundum verzierte Steinblöcke mit mythischen Tierdarstellungen. Besonders beeindruckend ist die über zehn Meter hohe Stele E, eine der höchsten freistehenden Stelen der Maya Welt. Anschließend Weiterfahrt zur Grenze bei El Florido und nach Copan Ruinas.
10. Mayastätte Copán
Am heutigen Tag steht mit dem Besuch der Ruinen-Stadt Copán ein weiterer kultureller Höhepunkt auf dem Programm. Copán gehört neben Tikal, Chichen Itzá und Uxmal zu den herausragendsten Bauwerken, welche die Maya je geschaffen haben. Gelegen sind diese Ruinen in einem wunderschönen, weiten Tal, umgeben von weitläufigen Tabakpflanzungen. Besichtigt werden die Akropolis, der sehenswerte Ballspielplatz, die berühmte Glyphentreppe und die Plaza Central mit ihren künstlerischen Stelen. Der in Copán vorhandene Vulkan-Andesit-Stein erlaubte es den damaligen Steinmetzen exakte Glyphen zu produzieren, die bis heute so gut erhalten sind, dass die Epigraphen eine 400-jährige Geschichte so genau wie an keinem anderen Ort nachvollziehen können. Vor der Rückkehr zum Hotel besuchen Sie noch das Skulpturenmuseum Museo Rosalila in Copán.
11. Copán - Guatemala Stadt
Am Vormittag Fahrt durch abwechslungsreiche Berg- und Hügellandschaften des östlichen Hochlands, vorbei an kleinen Dörfern und landwirtschaftlich geprägten Regionen zurück nach Guatemala Stadt. Ankunft am Nachmittag und Zeit zur freien Verfügung.
Optionale Vulkanbesteigung Pacaya auf Anfrage vor Reisebeginn in Deutschland gegen Aufpreis buchbar, die Durchführung dieses Ausflugs ist abhängig von den aktuellen Wetterverhältnissen sowie der jeweiligen Vulkanaktivität.
12. Ende der Reise
Zu gegebener Zeit werden Sie rechtzeitig zum Abflug zum internationalen Flughafen von Guatemala-Stadt gebracht.
Leistungen & Infos
Straßenverhältnisse in Guatemala:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die Straßenverhältnisse in Guatemala nicht den europäischen Standards entsprechen. Die Fahrbahnen sind teilweise holprig und mit Schlaglöchern, und/oder sind je nach Strecke nicht asphaltiert. In der Regenzeit kommt es teilweise auch zu Überschwemmungen der Fahrbahnen. Generell muss daher oft langsam und mit Vorsicht gefahren werden. Es kann aus diesen Gründen ggf. zu längeren Fahrtzeiten als im Reiseverlauf angegeben kommen.
Anmerkung: Änderungen im Programmablauf bleiben vorbehalten
Die dazugehörigen Flüge können Sie ebenso über uns beziehen. Sprechen Sie uns bei Interesse gern an!
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